Sonntag, 7. Dezember 2008

07.12.2007 - Wellington


Wie immer um 07.00 Uhr aufgestanden, aber relativ lange am Campingplatz geblieben (Reiseplanung für die Südinsel gemacht). Dann wollten wir in der “Owhiro Bay” die Seehundkolonie anschauen, aber es war zu windig und der Weg erschien viel zu lang. Also sind wir um die Halbinsel gefahren und haben uns die Häuser (es gibt ein paar sehr spezielle) angeschaut. Dann die Villen in den Vororten von Wellington. Anschliessend Richtung “Point Arthur” (gegenüber von Wellington) gefahren und im Restaurant “Cobar” ein feines Fischfilet gegessen. Später wieder zurück zum Campingplatz.
Die Enten vor unserer Hütte waren übrigens wirklich sehr zutraulich (Mutter mit 3 Küken). Diese haben ziemlich grossen Gefallen an meinen Crocs mit den Blümchen drauf gefunden. So sehr, dass sie auf mich zurannten, wenn ich nach draussen zum rauchen ging, mir ins Zimmer folgten und an den Blümchen herumpickten.

Wohnhäuser an der Owhiro Bay




Meine neuen Freunde


Hatte noch nie eine Ente mit so vielen Küken gesehen
(in diesem Fall 11)

 

Samstag, 6. Dezember 2008

06.12.2007 - Wellington


Das Wetter war heute nicht so toll, nur 17 Grad, sehr windig und dicke Wolken am Himmel (hat aber nicht geregnet). Sind mit dem Auto ins Parkhaus vom “Te Papa” Museum gefahren, nach dem Kaffee zum “National Tattoo Museum” gelaufen (war geschlossen). Zurück ins “Te Papa” und die Sonderausstellung über Wale angeschaut. War zwar interessant aber eher für Kinder gemacht (hatte auch viele). Nach etwas Shoppen (Crocs) und einem Mittagessen im “Bristol” (Pizza) wieder zum Tattoo Museum. War jetzt offen, hat mich aber ziemlich enttäuscht. Eher ein Tattoo-Studio mit 2 weiteren Räumen in denen gesammelte Fotos und Bilder aufgehängt waren. Zum Glück auf dem Rückweg in einer Buchhandlung ein Buch über “Mokos” (traditionelle Maori-Tattoos) gefunden, was der eigentliche Grund für meinem Besuch im Museum war, nicht das Buch aber ich wollte mehr über Maori-Tattoos erfahren und Anregungen für mein nächstes Tattoo haben.


Te Papa Museum in Wellington

 

Freitag, 5. Dezember 2008

05.12.2007 - Wellington


Nach Wellington gefahren. War etwas anstrengend, da die Strasse ziemlich gerade war und die Landschaft nicht sonderlich ansprechend. Einzig die Fahrt über den Berg “Rimutaka” war super. Nach der Ankunft in “Lower Hutt” noch etwas zum Essen eingekauft. Wir haben ein Schweizer Ehepaar aus Luzern als Nachbarn.


Traumhafter Blick über den Rimutaka-Pass

 

Donnerstag, 4. Dezember 2008

04.12.2007 - Napier


Am Vormittag Shopping gemacht: Weihnachtsgeschenke und für mich ein “Pandora”-Armband (Nadine hat auch eines gekauft). Nach unserem üblichen Mittagessen (Sandwich) waren wir im “National Aquarium of New Zealand”. War echt schön, vor allem der grosse Unterwasser-Tunnel. Zum ersten Mal Kiwi's gesehen. Sind wirklich lustige Tiere.


Napier, die Art-Deco-Stadt an der Pazifikküste


Unterwasser-Tunnel im National Aquarium of New Zealand


Muss das schön sein: nach dem Mittagessen einfach einschlafen zu können *g*

 

Mittwoch, 3. Dezember 2008

03.12.2007 - Napier


Von Taupo nach Napier gefahren. Die Strecke war zwar nicht sonderlich lang aber langweilig. Die Landschaft nicht besonders abwechslungsreich und wie so häufig im “Central Plateau” wurden viele Wälder abgeholzt, die jetzt nach und nach erst wieder aufgeforstet werden. In einem herzigen Café, das Südafrikanern gehört, Pause gemacht.
Napier ist eine sehr schöne Stadt (wurde im Jahr 1930 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört und im Art-Deco-Stil wieder aufgebaut). Hat ein bisschen was von Südfrankreich, South Beach und Hollywood, die Gegend mit den Weinbergen ähnelt der Toscana. Die Unterkunft ist die grösste bisher. Allein der Koch-/Essbereich ist doppelt so gross wie unser Zimmer in Auckland.
Am Nachmittag beim Shoppen gewesen, es gibt hier sehr viele Geschäfte mit schönen Sachen. Am Abend mal wieder selber gekocht: Steak mit Salat. Danach etwas zu viel neuseeländischen Weisswein (Monkey Bay) getrunken und wir haben mit Damon, ein Neuseeländer der aus Auckland kommt, gequatscht. Sein Ex-Schwiegervater (Maori) wird morgen beerdigt. Nach Maori-Tradition heben die Angehörigen am Tag vor dem Begräbnis das Grab selber aus. War interessant, mal mit einem Einheimischen zu reden, viel über das Leben in Neuseeland erfahren. Ach ja, haben heute “Edward” (unser Auto) gewachschen. Heisst so wegen dem Kennzeichen: EDW360. Anfangs-Kilometerstand war 73'470, sind mittlerweile schon über 2'500 Kilometer gefahren.


Die Begeisterung dieses Schafes, von mir fotografiert zu werden, hielt sich in Grenzen ;-)


Beim Autowaschen auf dem Campingplatz

 

Dienstag, 2. Dezember 2008

02.12.2007 - Taupo


Heute nach Taupo gefahren, wo wir eine Nacht bleiben. Dieser Campingplatz ist riesig und total unpersönlich (abgesehen davon auch teuer). Habe heute noch ein allerletztes Thermalgebiet angeschaut: “Orakei Korako” im “Hidden Valley”. War das schönste und abwechslungsreichste bisher. Vor allem die Sinter-Terrasse (die “Pink- & White-Terraces” wurden beim Ausbruch des Mt. Tarawera zerstört).


Sinter-Terrasse im Hidden Valley

Die Farbe dieses kleinen Sees hat mich sehr fasziniert


 

Montag, 1. Dezember 2008

01.12.2007 - Ohakune


Mit dem Bus um 07.15 Uhr zum Anfangspunkt unserer Wanderung gefahren (der Busfahrer sah aus wie Marino, mein Tätowierer). Die wichtigsten Fakten (bin zu müde um mehr zu schreiben): 2'000 Höhenmeter, 18.5 km und das in 7 Stunden (inkl. Pausen). Unglaubliche Landschaft, schade war nur, dass sich die Wolken nicht ganz verzogen haben. Der Abstieg war recht mühsam weil sehr lange. Manche sind doch tatsächlich mit Turnschuhen da hoch. Alles in allem: ich bin echt stolz auf mich, dass ich das geschafft habe.

P.S. Nadine hat ihr “Snickers” am Berg verloren.

P.P.S. Deutsches Pärchen kennengelernt, die 7 Monate Ferien machen. Sie wohnen direkt neben uns.


Die 7 bis 8 Stunden VOR der Tongariro Crossing machten mir (weil unsportlich) doch etwas Sorgen


Die letzte Toilette für etwa 5 Stunden …


No comment …


Beim Durchqueren eines Vulkankraters


Ab jetzt ging es nur noch bergab (im wahrsten Sinne des Wortes) … ich vor dem Red Crater